Ja, die Kosten für eine Software zur digitalen Immobilienverwaltung können vollständig im Jahr der Entstehung in der Kategorie „weitere Werbungskosten“ für das jeweilige Immobilienobjekt geltend gemacht werden (hierzu muss das Objekt natürlich Eigentum des Steuerpflichtigen sein). Dies gilt jedoch nur dann, wenn keine private Nutzung vorliegt. Unter der Annahme einer gewinnorientierten Vermietungsabsicht kann die Software auch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn z.B. durch Mieterwechsel ein Leerstand entstanden ist.

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